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Samstag, 19. März 2016

Donnerstag, 7. Januar 2016

PPP


Schwestern von Rigel 4 haben einigen Erdlingen zum Jahresübergang, den diese üblicherweise in ohrenbetäubenden Geräuschkulissen unter dem Einfluss der von vielen Regierungen propagierten Droge Namens Alkohol begehen, demonstriert, wie man ein Jahr anders verabschieden kann.
Der Zeremonienaltar
Die Arbeitsbank der Partizipierenden

Ereignisse, Erinnerungen und Sonstiges, sowie Persönliches wurden zu Papier gebracht und von den Zeremonienmeisterinnen Sista und P.P.Queen unter musikalischer, geräuschlicher, stimmlicher, agitatorischer und aktionistischer Kraftaufwendung in einem nie erlebten Ritus verbrannt. Unter anderen waren ein Autor und Artist i.R., ein Autor und Filmemacher, ein Computerartist und eine Luftschlangenfrau beteiligt. Da die PPP Teilnehmer_innen von der Zeremonie gebannt waren, gibt es bis dato noch keine Bildnisse der SvR4 in Aktion. Einzig ein Schatten hat sich abgebildet.
Shadow on the wall
Das Buffet
Partizipierender in Aktion
Dank den Partizipiernden. Ihr wart groß!

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Ich habe eine Erdenfrau kennengelernt die sich als "Sozialarbeiterin" bezeichnet. Es ist ihre Berufung. Ich muss sagen, dass sie für mich manchmal eine echte Herausforderung ist. Da ich ja mit den hiesigen Umgangsformen nicht so geübt bin, habe ich ziemliche Schwierigkeiten in der Konversation mit ihr. Man muss immer alles was einem an dem anderen stört, sorgfältigst überlegen, auf ganz besondere Art formulieren und dann ganz vorsichtig sagen. Niemals aus einem spontanem Gefühl heraus!!!!!!!
Sie erklärte mir, es muss immer zuerst als Frage gestellt und dann nochmals besprochen werden. Also eine spontane Konfliktkonversation ist nicht möglich und endet damit, dass sie einem erklärt, dass man immer nur selber ein Problem hat. Das Interessante ist, dass sie dabei immer gut aussteigt. Faszinierend.
Da ich aber eine Kampfausbildung habe, und eine sehr feurige Natur bin, funktioniert unsere Beziehung manchmal schlecht. Wir sind halt von einem anderen Stern...grins....
Für mich interessant ist außerdem, dass es auch einigen Anderen um mich herum mit ihr so geht...ich bin nicht allein.
Ich habe das Problem, dass ich einfach am liebsten gar nicht mehr reden mag.
Wir werden sehen, wie es weiter geht! Ich warte auf den Rat anderer Reisender!


Eindrücke von einer Wanderung durch die Hauptstadt:


Auf bald...




Mittwoch, 2. Dezember 2015

Neo Rocket

Eine unglaubliche Veränderung ist mit unserem Großmeister passiert. Er hat sich durch seine ständigen Meditationen und Trainingseinheiten auf eine höhere Entwicklungsstufe begeben. Er hat mir telepathisch mitgeteilt, dass wir ihn ab heute "Neo Rocket" nennen müssen...die Bezeichnung für diese Stufe!


Ich bin begeistert!!!!!!

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Entdeckung: Kunstausstellungen

Auch ich muss heute über eine Endeckung berichten. Erdianer haben im untersten Gebäudeteil meines momentanen Unterschlupfs, auch Erdgeschoss (- keine Angst, es handelt sich nicht um eine Waffe) genannt, etwas erbaut, das sie Ausstellung nennen. Was man dort sieht bezeichnen sie als Kunst. Im konkreten Fall sieht man Bilder und einen grossen Stapel von sogenannten Geldscheinen, Erdianer geben diese, wenn sie welche besitzen, anderen Erdianern und bekommen von diesen Gegenstände, Tätigkeiten oder Gedanken. Wenige Erdianer geben Stapel von diesen Tauschscheinen für Kunst her, sie sagen Kunst gehört zu einer gewissen Kultur. Mit diesem Wort umschreiben sie verschiedene Tätigkeiten Produkte, Worte, Klänge und Ideen, die wichtige Aufgaben für das Wohl aller Erdianer haben sollen. Maio Neese hat, wie sie berichtet hat, auch unlängst eine solche Kulturerfahrung mit Klängen gemacht. Manch Eingeborener, manchx Eingeborx und manche Eingeborene meinen, dass diese Kulturtaten wichtiger für die mentale Gesundheit der Erdbewohner sind als viele andere Menschentaten.
Leider muss ich mich kurz fassen, da noch wichtige Erkundungsmissionen auf mich warten- diese Ausstellung im Erdgeschoss des Unterschlupfs bleibt nicht lange dort, es kommen Kunstproduziererinnen und nehmen die Kunstwerke wieder mit sich, dann kommen immer neue sogenannte Künstlerinnen und bauen wieder eine Ausstellung, um sie bald wieder wegzuräumen. Die anderen Erdianer können sich also ständig etwas Neues ansehen und darüber nachdenken. Eine beglückende Entdeckung. Erfreulich, dass Erdianer auch sinnvolle Taten begehen.
Seht selbst, Ausstellungen finden zumeist in unterschiedlich grossen Räumen statt:



Popart Ausstellung von Wendy&Mandy 22102015
in einem Schauraum

Die Künstlerinnen Wendy&Mandy haben sich einen Namen gegeben, wie auch die Schwestern von Rigel 4. Sie gehören zu den an der Kunst Arbeitenden, die vieles am Geschehen, das rund um die Kunst herrscht und oft mit dem Austausch von Geldscheinstapeln und mit Macht zu tun hat, kritisieren. Das heisst sie erforschen und wundern sich oftmals, wie die Schwestern auf ihrer Erdmission.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Meine letzte Mission

Meine letzte Mission war es ein sogenanntes Konzert zu besuchen. Es war eine große Herausforderung für mich einen Stil zu finden, der mich nicht bei diesem Besuch zu absoluter Verzweiflung bringt. Großmeister Rocket wies mich darauf hin, dass auch das Teil meiner Entwicklung sein könnte, aber diesmal beschloss ich auf meine innere Stimme zu hören und diesen seltsamen Rat einfach zu ignorieren. Ich fand eine sogenannte Band, mit Namen Apocalyptica, deren Musik (so nennt man es hier, bei uns golgaasch) mich an die Heimat erinnerte und so beschloss ich dort zu untersuchen: 
Die Musiker,Männliche, kommen in großen Bussen zu einer großen Halle, davor warten schreiende Weibliche. Dann kam ich in eine riesige Halle voll von Eingeborenen, die alle einen recht erfreuten Eindruck machten, man nennt sie Fans ("Fäns"). Es wird dunkel, alle springen und viele schreien und schlagen die Hände zusammen, es war sehr lustig.

Vorne ist ein erhöhtes Podium mit Instrumenten,(wie bei uns, es klingt ähnlich, wird aber anders gespielt und sieht vollkommen anders aus!) genannt Cello ("tschello"), dort gehen die Musiker hin und beginnen vor der schreienden Menge zu spielen (ganz anders als bei uns; wir sind alle zusammen....). Es war kuhle Musik, außer der Sänger der manchmal kam, passte gar nicht zu dem Rest des Konzeptes, aber dies ist ja mein persönlicher Geschmack.
Da es nicht möglich ist mit den Künstlern zu sprechen, kann ich nicht sagen ob es sich um Ureinwohner oder Reisende, wie uns, handelt. Aber da sie über eine Freundlichkeit, die hier ja selten ist, und künstlerisches Können verfügen, nehme ich an, sie sind Reisende. 

Es war ein vergnüglicher Abend!
Mir gefiel die Trennung Musiker und Zuhörer nicht, man könnte glauben, sie nehmen sich sehr wichtig, aber vielleicht kennen sie die Sepperlianer schon länger als wir....manche sind ja doch recht seltsam! 

Sonst hier noch ein paar Eindrücke auf meinen anderen Wegen:


Auch eine interessante Form der Vermehrung:



hääääää?


ich grüße auch, Verbündete!